Auflösung Hausarztmodell für AOK-Versicherte?! (ein-/ausblenden)
Nach der Sitzung der Hausärzte beim Verband der Hausärzte sind die Streits mit der AOK weiter eskaliert.
Die generelle Forderung der Ärzte geht nicht in Richtung höherer Honorare, im Gegenteil, der Verband würde sogar auf Honoraranteile verzichten. Die Hausärzte wünschen sich lediglich Planungssicherheit und Verträge über einen Zeitraum von 5 Jahren.
Ausgangspunkt war die Änderung des Hausarztvertrages zwischen der AOK Bayern und deren Hausärzten. Nachdem es hier zu keiner Einigung gekommen ist und die AOK mit der kompletten Auflösung des Vertrages drohte, haben die Ärzte selbst den Schritt getan und den Vertrag gekündigt!
Die Behandler überlegen nun geschlossen die Kassenzulassungen zurückzugeben und somit nur noch auf private Rechnung zu behandeln.
Kassenpatienten müssten dann selbst zahlen.
Was heißt das nun für AOK-Bayern-Versicherte? Helmut Platzer - Chef der AOK Bayern - sagt dazu:
"Die fristlose Kündigung [...] bedeutet lediglich, dass Leistungen entfielen, die Bestandteil des Hausarztvertrages waren. Zudem muss die Praxisgebühr wieder regulär gezahlt werden."
Wenn man sich die Entwicklung dieser Streitthematik ansieht und dazu noch sieht, wie Ärzte teilweise auch von Streiks Gebrauch machen, kann man nur hoffen, dass demnächst nicht Schilder an den Praxistüren zu finden sind auf denen steht
Heute keine Behandlung von AOK-Patienten!
Anmerkung des Maklerbüro Wäsch zum Eklat zwischen der AOK und den Hausärzten:
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28.09.2010
Die 3-Jahres-Frist fällt (ein-/ausblenden)
Nach dem gestrigen Beschluss der Bundesregierung steht es nun endlich fest. Die 3-Jahres-Frist fällt zum 01.01.2011.
Somit muss man als Arbeitnehmer nun nicht mehr wie bisher 3 Jahre über der sog. Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen, bevor man sich privat krankenversichern kann.
Somit ist es nun bereits möglich in die "Private" zu wechseln, wenn man voraussichtlich in einem Jahr über dieser Grenze (aktuell 49.500 Euro brutto im Jahr) verdient.
Dies ist vor allen Dingen relevant für Arbeitnehmer die in diesem Jahr erstmalig über dieser Grenze verdient haben, oder für Berufseinsteiger, bei denen zu erwarten ist, dass das Jahresgehalt diese Grenze überschreiten wird.
Gleichzeitig wurde auch beschlossen, dass der Beitragssatz in der Gesetzlichen wie angekündigt um 0,6% auf 15,5% steigen wird.
20.08.2010
Wechsel in die Private wird erleichtert (ein-/ausblenden)
Die Koalition um Gesundheitsminister Rösler zeigt sich sehr optimistisch die Reformpläne zur Erleichterung des
Wechsels in die Private Krankenversicherung genehmigt zu bekommen.
Zum 01.01.2011 ist es geplant, den Wechsel in die Private deutlich zu vereinfachen. Der genaue Umfang dieser
neuen Regelungen steht noch nicht genau fest. Wahrscheinlich ist es aber, dass die 3-Jares-Grenze, die ein
Angestellter über der Versicherungsgrenze liegen muss aufgehoben wird und man nur noch einmalig darüber liegen muss.
Die genauen Pläne werden im weiteren Jahresverlauf genauer bekannt gegeben werden.
18.08.2010
GKV - Zusatzbeiträge auch 2011 (ein-/ausblenden)
Die Erhebung des Zusatzbeitrages sollte eine Rettungsmaßnahme für die Gesetzlichen sein, aber der Erfolg blieb aus.
Dies liegt nicht zuletzt daran, dass auch viele Versicherte die Zahlung der Zusatzbeiträge einfach verweigerten.
Ab jetzt werden säumige Zahler per neuer Rechnung extra dazu aufgefordert und es ist auch noch mit Strafen zu rechnen.
Diese Strefen sollen von 30 Euro bis 255 Euro bei Gutverdienern möglich sein.
Ab 2011 wird der Krankenkassenbeitrag erneut angehoben. Dennoch ist damit zu rechnen, dass es auch im kommenden Jahr
wieder Zusatzbeiträge bei den gesetzlichen Kassen geben wird.
19.06.2010
Ärzte empfehlen IGel mehr denn je (ein-/ausblenden)
Ärzte und Patienten befürworten IGeL (Individuelle Gesundheitsleistungen) als sinnvolle Ergänzung zum Angebot der Kassen.
Egal ob als Zahnersatz, als Ergänzung für Laboruntersuchungen, als Vorsorgepakete oder für den stationären Bereich -
fast zwei Drittel der Ärzte halten diese IGeL-Leistungen für medizinisch sinnvoll. Das hat eine aktuelle Umfrage der
CompGROUP ergeben.
05.06.2010
Zusatzbeiträge für gesetzlich Versicherte (ein-/ausblenden)
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat auf Grund des Scheitern der Reformvorschläge
deutlich steigende Zusatzbeiträge für das Jahr 2011 angekündigt. Jeder Versicherte in der
Gesetzlichen Krankenversicherung muss somit mit rund 15 bis 20 Euro Zusatzbeitrag jeden Monat rechnen.
Ausnahmen solle es für Geringverdiener geben.
Diese Schritte sind notwendig um die enormen Einsparungen im Gesundheitssystem realisieren zu können.
Es sollen nun Einsparungen in Höhe von 4 Milliarden Euro vorgenommen werden. Das ist nochmals eine
Milliarde Euro mehr als bisher angesetzt. Ein Vorschlag des Ministeriums mit einem Beitrag von 30 Euro und
gestaffelten Beitragssätzen wurde von der CDU/CSU umgehend zurückgewiesen.
Mitglieder der SPD legten dem Bundesgesundheitsminister hingegen den Rücktritt nahe.
Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Karl Lauterbach, sagte der Mitteldeutschen Zeitung,
dass die Einsparungen von 4 Milliarden Euro "wegen schwerer handwerklicher Fehler im Sparpaket nicht annähernd zu erreichen sind".
05.06.2010
Neue Website geht online (ein-/ausblenden)
Nun ist es endlich so weit. Die neue Website des MAKLERBÜRO WÄSCH geht online. Auf Sie warten nun deutlich
verbesserte Inhalte, sowie eine bessere Bedienbarkeit. Wir stehen Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung. Zu diesem
Zweck haben wir nun auch eine 24h-Hotline wie links unten angegeben.